Liberty City?

BildNew York. Die Stadt, die niemals schläft. Wenn man als Europäer zum ersten Mal seinen Fuß in die Vereinigten Staaten von Amerika setzt, fällt es einem schwer, sich nicht in den zahlreichen Klischees zu verlieren. Das fängt bereits bei der sagenumwobenen Anreise an, um dessen Verschärfung sich nicht nur im Internet zahlreiche Gerüchte ranken.

Laptops werden ohne ersichtlichen Grund beschlagnahmt, Koffer nach Belieben aufgebrochen und verdächtig wirkende Einreisende von freundlichen Herrschaften mit entschlossenem Blick ins Nebenzimmer gebeten. Groß war die Nervosität vor der Ankunft, ernüchternd das eigentliche Ergebnis.

Formular und Fingerabdrücke abgegeben, ein paar banale Fragen beantwortet und dann… ja, das wars dann. Keine Handgepäckkontrolle, keine Schuhe ausziehen, rein gar nichts. Aber was noch nicht ist kann ja noch werden (vor allem in Anbetracht der anstehenden vier Flüge, sollte ich mich jetzt nicht verrechnet haben).

Das Ausfüllen der eben erwähnten Formulare ist vor allem eines: lästig. Da verwundert es auch nicht wirklich, dass gewisse Personen nicht mehr genau wußten, ob sie nun am 21.05., oder doch erst am 23.05. das Licht der Welt erblickten, und somit mehrere Formulare und damit verbundene Anläufe benötigten. Die restliche Zeit des (viel zu langen) Fluges wurde mit schlechten Filmen (z.B. „Ein Schatz zum Verlieben“, den nicht mal Donald Sutherland vor dem Disaster retten konnte) und noch schlechterem Essen (welches an die guten alten Zivildienstzeiten erinnerte) verbracht.

Wenigstens die hauseigenen Radiosender konnten mit The Doors, Deep Purple und Frank Sinatra überzeugen. Besonders dann, wenn man bei der Landung vom legendären Klassiker „New York, New York“ begleitet wird. Klischeehaft? Zweifellos. Großartig? Und wie. Kaum den Flughafen verlassen, wird man von den Eindrücken des strahlenden Lichtermeeres erschlagen. „Bigger, better and more badass” beschreibt es wohl am besten. Alles wirkt, als wäre es einem Film entsprungen; surreal, lebendig und zugleich faszinierend. Und spätestens wenn ein überdimensonialer, make-up-verschmierter Heath Ledger von einem gigantischen Werbebanner heruntergrinst, ist es um einen geschehen.

//Daniel

4 Antworten zu „Liberty City?“


  1. 1 fpsmonkey Juni 19, 2008 um 11:51

    Hmm .. War der Alex vom Flug so kaputt, dass er vergessen hat, wann er Geburtstag hat oder wie darf man das verstehen? :D

  2. 2 kramuri Juni 19, 2008 um 12:19

    freackn’ shit dude!
    fotos, fotos, fotos!!!

  3. 3 schmoek Juni 19, 2008 um 3:56

    Oarg das ihr schon weg seid, dabei wollt ich doch noch was machen aber jetzt? Was Jetzt!? So gut sind meine Tarnskills nicht, dass ich mich in Amerika einschleichen könnte!

  4. 4 Boony Juni 19, 2008 um 9:35

    Wooohooo…

    Erstmal eine schweigemiute für Heath Ledger…



    Amis… müssen auch jedem nachtrauern :P

    Wollt ihr nicht mal wissen wie „das Nebenzimmer“ aussieht? Dort sollte es bestimmt irgendwo so ein tolles Ständchen geben wo man sich Feuerzeuge in Handgranaten-form kaufen kann oder ähnliche tolle Spaß-Artikel. Spaß lässt sich damit auf den Flughäfen bestimmt haben…

    … achja, sorgt dafür dass euch nur Frauen abtasten :P


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